Evangelische Kirche in Offenbach

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Erinnerung an 100 Jahre Synagoge

Dekanat beteiligt sich an Kunstwerk

Dekanat Offenbach

Das Kunstwerk SchwarzLicht hat einen festen Platz im Rathaus erhalten. Das Werk des Kölner Künstlers Ulrich Wagner beschäftigt sich mit der Geschichte der ehemaligen Offenbacher Synagoge und der Judenverfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus. Das Evangelische Dekanat hat sich mit einer Spende an der Finanzierung des Kunstwerks beteiligt.

Dekanat Offenbach

Ein neues Kunstwerk ziert das Offenbacher Rathaus: Im nördlichen Teil des Breitfußes hat die Bildtafel SchwarzLicht ein neues Zuhause gefunden. Das 4,5 mal drei Meter große Werk des Kölner Künstlers Ulrich Wagner erinnert an die Geschichte der ehemaligen Synagoge und die Verfolgung der Offenbacher Mitbürger jüdischen Glaubens während der Zeit des Nationalsozialismus.

Entstanden ist das Werk aus der Arbeitsgruppe SchwarzLicht anlässlich der 100-Jahr-Feier der Eröffnung der Synagoge 2016. Bis zur Verfolgung durch die Nationalsozialisten war die jüdische Gemeinde in das Stadtleben integriert: Die Gemeinde war überaus fortschrittlich, es gab einen gemischtreligiösen Chor, in Offenbach wurde weltweit die erste Frau zur Rabbinerin ordiniert.

Zählte die Gemeinde zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch 2361 Mitglieder, gab es nach Ende des Zweiten Weltkriegs kaum noch ein Dutzend Überlebende. Dass viele Offenbacher Juden im Konzentrationslager Buchenwald interniert waren, gab für den Künstler den Ausschlag, die Ansicht des Lagers mit der Ansicht der Synagoge für sein Werk miteinander zu verweben. So ist auf der Bildtafel nicht nur der Grundriss der ehemaligen Synagoge zu sehen, sondern auch der Grundriss des Konzentrationslagers.

Ermöglicht wurde das Kunstwerk durch einen Förderkreis, der die erforderlichen 20000, Euro durch Spenden finanzierte. Auch das Evangelische Dekanat beteiligte sich an der Finanzierung: Für jedes Kirchenmitglied des Jahres 1916 im Stadtgebiet spendete das Dekanat einen Betrag, um das Werk zu realisieren. 

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